Mittwoch, 18. März 2015

[Review] Vielleicht lieber Morgen

Titel: Vielleicht lieber morgen
Buch: Das ist also mein Leben
Regie: Stephen Chbosky
Kinostart: 1.11.12
FSK: 12
Laufzeit: 103 Minuten
Trailer: hier
Weitere Infos: hier




Vorwort: 


Das Buch habe ich noch nicht gelesen und ich bin mir nicht sicher, ob das vielleicht ein Fehler war. Ich bin grundsätzlich eher der Verfechter von Zuerst das Buch und dann der Film, aber ich habe einfach schon so viele unterschiedliche Meinungen über das Buch gehört, dass ich mir gedacht habe nach dem Film besser beurteilen zu können, ob es etwas für mich ist oder nicht. 


Meine Meinung:


Zum Inhalt und zur Idee:

Charlie ist ein Mauerblümchen. Fiel nie wirklich auf. Ein Jahr zuvor hat sich sein bester Freund umgebracht und seine Tante ist bei einem Autounfall gestorben. An seinem ersten Tag an der High-School will er sein Leben von Grund auf ändern. Was ihm natürlich nicht gleich gelingt. Doch dann trifft er auf Patrick und Sam. Zwei so lebensfrohe und verrückte Menschen, dass sie genau das sind, was Charlie jetzt braucht. Sie stellen ihm ihre Freunde vor und mit der Zeit wird er Mitglied ihrer Clique. Ich glaube, dass die Idee an sich gar nicht mal so schlecht ist, aber die Verfilmung war ein Fehler. Ich habe überhaupt nicht verstanden, was genau passiert ist. Warum Charlie so ist, wie er ist. Und was genau seine Probleme sind. Einmal ist von Halluzinationen die Rede, dann wieder von etwas anderem. Ich gehe davon aus, dass man im Buch die ganze Hintergrundgeschichte viel besser verstanden hat. Es sind zwar immer wieder Rückblenden zu sehen, die ich aber nicht ganz verstanden habe und einen richtigen Zusammenhang hat es auch nicht gegeben. Ungefähr nach einer halben Stunde hat der Film dann den Anschein gehabt, als wäre er zu Ende. Eine Art Happy End und ich habe mich gewundert, dass der Film so schnell vorbeigegangen ist. Aber ich habe mich geirrt. Es war keinesfalls das Ende, denn auf einmal passiert etwas und irgendwie hat man das Gefühl, der Film fängt wieder von vorne an. Das wiederholt sich immer wieder und auch das Ende ist kein richtiges Ende. Wenn man sich das durch den Kopf gehen lässt, ist die Idee gar nicht mal so schlecht. Das Leben hat nun einmal viele Höhen und Tiefen und mit dem Ende des Films endet ja auch nicht dieser ewige Kreislauf aus Höhen und Tiefen. 

Zu den Charakteren:

Wie oben bereits erwähnt hat Charlie einige traumatisierende Erlebnisse erlebt, die ihn zu dem Menschen gemacht haben, der er jetzt ist. Am Anfang war mir Charlie sehr sympathisch. Doch dann hat er Dinge gemacht, die ich einfach nicht nachvollziehen kann. Am Ende ist er mir immer noch ganz sympathisch gewesen, aber nicht mehr ganz geheuer. Meiner Meinung nach, hat er im Laufe des Films keine große Veränderung durchgemacht.  Zu Sam und Patrick stehe ich dann schon wieder anders. Die beiden finde ich unglaublich toll. Sie machen sich nichts aus der Meinung anderer und leben einfach drauf los. Sind ganz sie selbst. Das habe ich sehr bewundert. Aber beide haben auch ihre ernste Seite und sind nicht immer glücklich und fröhlich. Dadurch hat das ganze auch überhaupt nicht unglaubwürdig gewirkt. Ich denke ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass Charlie sich in Sam verleibt. An sich ist da ja auch nichts verkehrt daran, aber Sam ist immerhin vier Jahre älter (sagt bescheid, wenn ich da irgendwas falsch verstanden habe)! Ein Jahr wäre ja noch okay gewesen, aber vier Jahre! Es hätte den Film nicht groß beeinflusst, wenn Patrick und Sam (oder auch nur Sam) einfach ein paar Jährchen jünger gewesen wären.

Fazit:


Der Film war ganz okay. Er hat mich weder zum Nachdenken gebracht noch zum Weinen. Für mich war es einfach ein Wirrwarr aus unzusammenhängenden Geschichten. Als Buch kann ich mir das Ganz eigentlich schon gut vorstellen, aber die Umwandlung in einen Film war meiner Meinung nach ein großer Fehler. Für Fans des Buches ist er sicher sehr gut gelungen, aber für Leute wie mich, die das Buch nicht kennen, ist der Film einfach nichts. Was habe ich daraus gelernt? Richtig: Zuerst das Buch lesen und dann den Film schauen. Eine positive Seite hat das ganze aber auf jeden Fall. Jetzt werde ich das Buch ganz bestimmt irgendwann lesen, einfach nur um die ganzen Wissenslücken vom Film zu schließen :) 










Kommentare:

  1. Hi Ambria,

    das ist ja lustig! Letztens hatte ich den Film bei Media Markt in der Hand und habe überlegt ob ich ihn mir kaufen soll, und jetzt stellst du ihn vor :D Ich denke ich werde mir erst mal das Buch holen, zu dem Film hab ich nämlich schon mehrere Naja-Meinungen gehört

    Liebe Grüße <3
    Alena

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    1. Huhu Alena :)
      Es gibt schon komische Zufälle ;) Ich würde dir wirklich raten zuerst das Buch zu lesen, weil die Geschichte im Film ganz bestimmt nicht so rübergekommen ist, wie sie es hätte sollen! <3
      Viele liebe Grüße; Ambria <3<3<3

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  2. Ich empfehle dir wirklich das Buch zu lesen, ich fand den Film ganz gut dazu, ich fand aber auch, beim Buch wird alles viel besser geschildert und ein paar Sachen im Film haben mich auch extrem gestört. Glaub mir, das Buch ist wirklich besser ;)

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    1. Hey,
      dann wird es echt mal Zeit, dass ich mir das Buch anschaffe ;)
      Liebste Grüße, Ambria <3<3<3 :)

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